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  Home » Ihr Augenarzt in Weilheim » Augenlasern in Weilheim Augenarzt Praxis Dr. Pfäffl Samstag, 01. November 2014   
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Augenarzt Dr. Wolfgang Pfäffl
[82362]

Info-Abend Augenlasern & LASIK in Weilheim am 1.8.2013. um 19.30U im AVZ

Ein Wort zuvor zum Augenlasern...

Der LASER feiert seinen 50.Geburtstag! Wir feiern unser 20zig jähriges Jubiläum der selbst durchgeführten Augenlaserbehandlung mit dem Excimer-Laser zur Beseitigung der Fehlsichtigkeit. In all diesen Jahren haben wir viele Varianten der Augelaser-Behandlung in ihrer Entwicklung miterlebt. Diese unsere Erfahrung stelltenwir Ihnen gerne zur Verfügung. Viele Methoden haben wir wieder verlassen, weil sie entweder ein erhöhtes Risiko für unsere Patienten darstellten, nicht nachhaltig genug gewirkt haben oder einfach wenig komfortabel oder zu kompliziert im Verlauf waren. Wir haben uns immer bemüht die Sicherheit, die Nachhaltigkeit und den Komfort der Augenlaserbehandlung mit unserem Forschungsprogramm zu begleiten und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München stetig zu für Sie zu verbessern.

Keine andere der modernen Operationsmethoden ist in den vergangenen Jahren so übertrieben gelobt und gleichzeitig so grundlos verdammt worden wie die Laserbehandlung zur Korrektur der Fehlsichtigkeit des Auge. Einerseits wird dem Laser seit den ersten Einsätzen in der Medizin und Technik jedes Wunder zugetraut, andererseits wurden einige wenige Unglückliche unter vielen zufriedenen Patienten als abschreckende Beispiele von der Presse vervielfältigt. Meist waren deren Behandlungen in den Anfangsjahren dieser Methode erfolgt - zum Teil auch in Unkenntnis aller jetzt bekannten Zusammenhänge.

Qualitativ hochwertige medizinische Leistung wird immer ihren besonderen Preis kosten
Wir nutzen ausschliesslich die moderste Lasermedizin z.B. den AMARIS 750, der mit 750 Laserimpulen pro
Sekunde der derzeit schnellste kommerziell verfügbare Laser ist. Mit seinem 0.52mm feinen Laserstrahl erzielt er auch die höchste Auflösung und kann die allerfeinsten Unregelmäßigkeiten der Hornhaut bearbeiten. Das Überwachungssystem (Eye-tracker) liefert 1050 Bilder pro Sekunde, damit auch die geringste Unruhe des Patienten ausgeglichen wird. Warum wir keine Augenlaserbehandlung für 500€ anbieten, erfahren Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Wollen Sie als Verbraucher auf alle Errungenschaften in der Lasertechnologie verzichten? Wer würde heute noch ein nagelneues Auto kaufen, das keine Airbags, kein ABS, keine elektronische Fahrzeugstabilisierung hat oder auf all die Innovationen moderner Fahrzeugentwicklung verzichtet, selbst, wenn der TÜV und ADAC diese Gefährte hinreichend in Technik und Ausführung zertifiziert?

Seien Sie ein kritischer Verbraucher! Das Auge ist Ihr wichtigstes Sinnesorgan und nicht in allen Fällen kann selbst der erfahrenste Laserchirurg den fahrlässig eingetretenen Schaden am Auge wieder reparieren.
Aufklärung ist gefragt.

Unsere Institution wendet die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser seit 1992 an. 1994 haben wir die erste LASIK-Operation im Großraum München durchgeführt. Wir arbeiten also mit dieser Methode, seitdem Sie in Deutschland verfügbar geworden ist. Wir haben alle bahnbrechenden Innovationen dieser Methode erlebt, die auf die Verbesserung des optischen Ergebnisses bis hin zum supranormalen Sehen abzielen. Die Weiterentwicklungen in Sachen Sicherheit und Präzision der Behandlungsmethoden wie auch die Einführung des Femtosekundenlasers im Jahre 2004 und der Echtzeit-Überwachung des abgetragenen Hornhautgewebe mittels optischer Koherenz-Pachymetrie stellen für uns eine Selbstverständlichkeit dar.

Viele von uns Augenärzten, die mit dem Excimer-Laser arbeiten, haben sich inzwischen selbst behandeln lassen, wobei uns oft unsere eigenen Patienten mehr überzeugt haben als wissenschaftliche Publikationen.

Aus den vielen Patientengesprächen zu diesem Thema sind uns übertriebene Erwartungen ebenso gut bekannt, wie die übertriebene Angst, mit der man dieser Behandlung ohne geeignete Aufklärung gegenübersteht.

Sachlich korrekt sollten Sie sich über eine weltweit anerkannte Behandlungsmethode informieren, die heute schon zum medizinischen Alltag gehört. So können Sie schon vor einem individuellen Gespräch herausfinden, ob sich Ihre Augen sich für eine Laserbehandlung eignen und ob Ihre Erwartungen in Bezug auf die Ergebnisse, die diese Laserbehandlung erzielen kann, zu erfüllen sind.

Generell empfehlen wir Ihnen dem Rat und den Erfahrungen von Freunden und Bekannten, die diese Behandlung erfolgreich hinter sich gebracht haben mehr zu vertrauen, als den aufwändigen Werbekampagnen der verschiedensten Medien. Nutzen Sie unser Angebot an unverbindlichen Informationsabenden. Wir arbeiten in einem Netzwerk kooperativ zusammenarbeitender Kollegen und sichern Ihnen die Nachbetreuung wohnortnah bei Ihrem Augenarzt..

Was ist besser, die PRK (Photorefraktive Keratektomie) oder die LASIK (Laser in situ Keratomileusis)?

In unserer täglichen Praxis werden wir oft mit der Frage konfrontiert, warum eine aufwendige und kostspielige LASIK-Operation, wenn es auch günstige Alternativen gibt.

Da es auch heute noch kommerzielle Anbieter gibt, die die PRK als das unumstritten preissgünstige Verfahren propagieren, möchten wir Ihnen hier unsere eigenen Erfahrungen darstellen.

Unsere erste PRK führten wir am 16.12.1993 durch. Wir beanspruchen deshalb für uns über entsprechende Kurz- und Langzeiterfahrung zu verfügen, um eigene Stellungnahmen abgeben zu können, die fernab eines Verkaufsprospektes für Augenoperationen liegen.

Bei der PRK wird an der Hornhautoberfläche durch den Excimer-Laser eine Krümmungsveränderung durchgeführt, die die Brechkraft des Auges normalisieren soll. In einem ersten Schritt muss das Hornhaut-Epithel, die oberste Deckschicht, entfernt werden, bis die Außenmembran der Hornhaut, die Bowman`sche Membran frei liegt. Durch die Einwirkung des Excimerstrahles wird dann die Oberfläche umgestaltet, wobei die Membran und die unter der Membran liegenden Keratozyten (embryonale Stammzellen) dem Excimer-Laser zum Opfer fallen. Die nun frei liegende Hornhautwunde wird entweder direkt mit einer Verbandslinse bedeckt, oder es wird das im ersten Schritt der Operation gewonnene Epithel wieder auf die Hornhautwunde zurückgelegt, um den Wundverschluss zu beschleunigen.

Nach dem Abklingen der lokalen Betäubung, die das Auge während der Operation völlig schmerzfrei gehalten hat, setzen leider relativ schnell Augenschmerzen ein, die erheblich sein können und jedem Metall-Schweißer, der vergessen hat seinen Schutzfilter zu tragen, vertraut sind.

Der PRK-Patient muss deshalb mit einem Schmerz-Cocktail aus stark wirkenden Schmerz- und vor allem auch Schlaftabletten versorgt werden, um die nächsten 2-3 Tage einigermaßen zu überstehen. Am 10.Tag nach der PRK-Laseroperation erreichen die Patienten in der Regel genügend Sehschärfe, um am Straßenverkehr wieder teilzunehmen zu können.

Nach 3 Monaten können - ein unkomplizierter Verlauf ohne Hornhauttrübung vorausgesetzt – Sehschärfenwerte wie nach einer LASIK-Operation am 3. postoperativen Tag erwartet werden.

Um die Schmerzphase nach der Operation abzumildern, hat die PRK viele Operationsvarienten erlebt. Man versprach sich vom zurückgelegten Epithel einen schnelleren Wundverschluss und eine Verminderung der Entzündung, die im Rahmen der Abheilung natürlicherweise auftritt in mind.8% der Operationen zu einer Hornhauttrübung unterschiedlichen Ausmaßes führt. Leider ist mit einer überschießend schnellen Abheilung der Hornhautwunde auch ein teilweises Wiederauftreten der weggelaserten Dioprienzahl verbunden (sog.Regression). Dieses Zurückfallen in die alte Fehlsichtigkeit verdanken wir dem biologischen Gedächtnis des Hornhautgewebes, das natürlicher Weise versucht seine alte Kontur wiederaufnehmen.

Folgende Varianten der PRK wurden propagiert, um die Nebenwirkungen zu reduzieren:

1. LASEK-Operation: das Hornhaut-Epithel wird durch 90% igen Alkohol-Tupfer aufgeweicht, schwillt an und lässt sich damit leichter entfernen.
2. epi-LASIK-Operation: (sog. Epithel-LASIK) das Hornhaut-Epithel wird mit einem automatisierten Keratom abgeschabt ohne in die Bowman´sche Membran einzudringen.
3. Transepitheliale PRK: das Hornhaut-Epithel wird vom Laser berührungsfrei entfernt.


Alle aufgeführten Varianten werden gerne als eigenständige Methoden dargestellt, auch um die unterschiedlichen Preise der Operationen zu rechtfertigen, unterscheiden sich aber nur im 1.Schritt der Operation, der Epithelentfernung. In der Art der Wirkungen und Nebenwirkungen unterscheiden sie sich kaum.

Vorteile der PRK:

1. Geringer Gewebebedarf, Operation auch bei grenzwertig dünnen, im übrigen aber normalen Hornhäuten möglich

2. zusätzliche Entfernung von oberflächlich gelegenen Hornhautnarben oder Hornhautunregelmäßigkeiten

3. preisgünstige Variante aller Augenlaser-Operationen

Nachteile der PRK:

1. erhebliche Schmerzen nach der Operation für einen Zeitraum bis zu 3 Tagen
2. Gefahr der Hornhauttrübungen
3. erhöhte Gefahr des Wiedertretens der Fehlsichtigkeit im Vergleich zur LASIK
4. dreimonatige Nachbehandlung mit cortisonhaltigen Augentropfen, die regelmäßige Arztvisiten und Augendruckmessungen erforderlich machen.


Für Sie gelesen:
Diese wesentlichen Unterschiede der beiden Operationsmethoden wurden schon 1997 offensichtlich, als eine Forschergruppe, 26 Patienten jeweils an einem Auge in PRK-Technik, am Partnerauge aber in LASIK-Technik operierte und nach einem Jahr nachuntersuchte:
Comparison of photorefractive keratectomy with excimer laser in situ keratomileusis in correcting low myopia (from −2.00 to −5.50 diopters) A randomized study

Presented in part at the American Academy of Ophthalmology annual meeting, San Francisco, California, October 1997

Publiziert in Ophthalmology: El Danasoury. Volume 106, Issue 2, Pages 411-421 (1 February 1999)

Kernaussage der Arbeit:

Nach einem Jahr erreichten nur 62,5% der PRK-Augen aber 79.2% der LASIK-Augen eine Sehschärfe von 100% oder besser. Ein PRK-Auge entwickelte so starke Trübungen, dass es zu einem deutlichen Abfall der bestkorrigierten Sehschärfe kam.

An den wesentlichen Erkenntnissen dieser Arbeit hat sich bis zum heutigen Tage wenig geändert.

Nach 18 Monaten Erfahrung mit der PRK führten wir am 9.5.1995 unsere erste LASIK-Operation in der Barraquer u. Ruiz beschriebenen Keratom-Technik durch. Es war nach unserem Kenntnisstand die erste LASIK-Operation in Bayern. Die Patientin wurde damals am Folgetag auf einer Fortbildungsveranstaltung der bayerischen Augenärzte der erstaunten Kollegenschaft mit einer voll erreichten Sehschärfe vorgestellt. Seitdem hat sich der Siegeszug der LASIK-Operation ungebrochen fortgesetzt. (siehe LASIK-Operation)

Zum Einsatz kommt die modernste auf dem Markt verfügbare Technik.
Das sind wir Ihnen, unseren Patienten, aber auch uns selbst schuldig.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wir wünschen Ihnen von vollem Herzen Ihren Erfolg und bestes Sehen ohne Sehhilfe.

Ihr

Dr. Wolfgang Pfäffl

Diese Augenarztpraxis wurde am Sonntag, 02. Mai 2010 eingetragen.

Augenarzt Dr. Wolfgang Pfäffl
Kerschensteinerstraße 1c
82362 Weilheim
Telefon: 0881-2281
Webseite: www.fehlsichtig.de
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